Ute Wöllmann malt abstrakte Bilder, die die Sinnlichkeit und Radikalität von Farbe zum Mittelpunkt haben. Dabei bezieht sie sich auf die Natur. Das Einfache, das Unspektakuläre in der Natur interessiert sie, das was man oft übersieht: Der Blick ins Gebüsch, ins Blätterwerk, auf ein Wiesenstück. Vor allem interessieren sie Strukturen, die sie in malerische Strukturen umsetzt, gerne in pastose Ölmalerei. Ihre Bilder fallen durch ungewöhnliche Kombinationen auf, wie z. B. dünnflüssige Aquarellfarben und pastose Ölmalerei oder pudrige Pastellkreide und pastose Ölfarben. Gedichtzeilen von Ingeborg Bachmann wie »Du trennst der Luft die warmen Adern auf« sind ein unendlicher Inspirationsquell für ihre Bildkompositionen. Seit 2016 beginnt Ute Wöllmann viele ihrer Bilder vor Ort, draußen unter freiem Himmel. Die herausfordernden Gegebenheiten der Plein-Air-Malerei, die direkte Umsetzung der Eindrücke vor Ort sind als neue malerische Energie in ihren Bildern spürbar. Fertig gestellt hat Ute Wöllmann jedoch alle Bilder in der Ruhe und der Konzentration in ihrem Atelier.

 

Ute Wöllman schreibt einen regelmäßigen Blog „über die Kunst“.

Dieser kann auf der Seite der Akademie für Malerei Berlin gelesen werden.